Noch wat

Mit der Überschrift dieses Kapitels möchte ich auf meine urbrandenburgische Herkunft hinweisen. Ihre sprachlichen Spuren pflege ich auch nach mehr als einem Jahrzehnt im Ländle, wenn zwischen "hasch'" und "bisch'" ein "icke" ertönt.

Undannoch:

Im Oktober 2011 stand ich mal wieder lebendig und ohne Mikrofon vor Publikum: "Sogenannte Klassefrauen" heißt das kleine Kunstprogramm mit Gedichten und Chansons von Tucholsky, Kästner, Hollaender und Co.

Eine verkürzte Neuaflage mit Friedrich Hollaenders und Blandine Ebingers "Liedern eines armen Mädchens" folgen im April 2012.

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Die Initiative Fair-Radio
Fair-Radio setzt sich für ein glaubwürdiges Radio ein: ohne Hörer-Täuschung, unechte Gewinnspiele und ohne PR im Radio.

"Kein Problem", sagt der Radiomacher. "Ich hab die Sendung ja schon heute Mittag aufgezeichnet. Mit allem Drum und Dran. Uhrzeiten, Wetterbericht. Alles fertig. Der Hörer merkt doch eh nicht, ob's live ist." Gut möglich. Aber wenn er's merkt, ist die Glaubwürdigkeit im Eimer und damit das, wovon wir Radiomacher leben. Mehr zum Thema Fakes im Radio und warum sie dem Medium schaden, lesen Sie bei fair-radio.de
Im Radio ist das ganz normal: Moderatoren sprechen mit Maschinen. Sie stellen Fragen und spielen voraufgezeichnete Antworten ein. Und der Hörer wird dabei oft hinters Licht geführt. Denn ihm erzählt man, der Gast sei live im Studio - eine glatte Lüge, die der Glaubwürdigkeit des Radios schadet. Wie und warum es auch ohne Lügen geht, steht auf fair-radio.de
"Auf keinen Fall. Das wäre ja Schleichwerbung." Genau. Dennoch tun es viele Sender andauernd. Sie lassen sich ihre Beiträge nämlich von Audio-Agenturen liefern. Die wiederum lassen sich dafür von Firmen bezahlen. Will heißen: Diese Beiträge berichten nicht, sie werben. Doch spielen viele Radiosender sie nicht im Werbeblock. Sie machen sich also zu Dauerwerbesendern und zu Betrügern an ihren Hörern. Wie man es besser macht und woran man als Hörer bezahlte Beiträge erkennen kann, steht auf fair-radio.de